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Ostern – Bunte Traditionen in der Lausitz

Ostern in der Lausitz

Ostern in der Lausitz

In manchen Oberlausitzer Gärten, da gehört das Zittauer Gebirge dazu, hängen Sie schon an den Bäum(ch)en – die Ostereier. Dank sorbischer, schlesischer und böhmischer Einflüsse herrscht in und um die Lausitz eine Vielfalt in Sachen Osterei. So sind neben den Osterreitern zu Ostern wieder einige Bräuche zu entdecken, die einen Besuch in die Lausitz umso mehr interessanter machen.

Je nach Region werden die Ostereier unterschiedlich gefärbt, bemalt, bekratzt oder mit Wollresten, Federn und Körnern verziert.

DIE OBERLAUSITZER FÄRBEN

Seit Jahrhunderten färbt man in der Oberlausitz die Eier bunt. Die weißen Eier werden mit färbenden Lebensmitteln gekocht. Wie z.B. mit Spinat, Rote Rübe, Zwiebelschalen, Brennesseln, getrockneten Heidelbeeren oder Gelbwurz. Die bunten Eierschalen gelten als Sinnbild der Fruchtbarkeit, auch wenn der Brauch eher heidnischen als christlichen Ursprungs ist. Am Ostersonntag werden mit dem Eierjokel in Bautzen die bunten Ostereier die Berge hinunter gerollt.

DIE SORBEN KRATZEN

Geduld, Übung und eine ruhige Hand braucht, wer Ostereier mit sorbischer Kratztechnik verzieren möchte. Vor dem Kratzen wird das Ei kräftig wie bei den Oberlausitzern kräftig gefärbt. Mit einem spitzen Messer z.B. werden danach Ornamente auf das Ei gekratzt, so dass die weiße Schale wieder zum Vorschein kommt. Die Sorben verzieren Ihre Ostereier aber auch noch mit anderen Techniken. Wie das Ätzen, dass Reservieren mit farblosem Wachs und das Bossieren. Hierbei wird farbiges Wachs auf die Ostereier getupft

DIE TSCHECHEN BATIKEN

Das Batiken ist die bekannteste Verziertechnik in Tschechien. Mit einem Holzstift oder einer Stecknadel wird mit Wachs das Ei bemalt / verziert und danach gefärbt und kann mehrfach mit unterschiedlichen Farben wiederholt werden. In Nordböhmen verziert man die Ostereier mit Glasperlen oder sie werden mit einem Drahtnetz umhäkelt. Die Ostereier werden nicht wie bei uns gesucht, sondern die Jungen und Männer peitschen die Mädchen und Frauen am Ostermontag aus. Durch die Schläge soll die Frau neue Lebenskraft erhalten und sie bedankt sich dafür mit einem verzierten Osterei.

DIE POLEN WACHSEN

Bereits seit dem 10. Jahrhundert werden bis heute die Ostereier mit Wachs verziert. Sie werden in warmes Bienenwachs getaucht und verziert Sie nach dem Erkalten durch abkratzen des Wachses mit einem spitzen Gegenstand. Das Ei wird danach in einer Farblösung gefärbt und das überflüssige Wachs mit heißem Wasser entfernt. Zum Vorschein kommen die farbigen Ornamente auf dem Ei. Die Ostereier, die heute noch mit Ornamenten der damaligen deutschen Bevölkerung verziert werden, färbt man in den Umgebindefarben Dunkelblau, Schwarz und Weiß.

Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, die Traditionen zu Ostern im Dreiländereck Polen, Tschechien & Deutschland zu erleben, freuen wir uns auf Ihren Besuch im Töpferpark im Zittauer Gebirge. Ein entsprechendes Angebot finden Sie auf unserer Website.

Quelle: Sächsische Zeitung

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Der Osten boomt!

Laut der aktuellen Ausgabe des Triathlon-Magazins “TRITIME” boomt der Osten, was die Sportveranstaltungen angeht. Und das hört man gern.

In der aktuellen Ausgabe werden drei sächsische Regionen vorgestellt, in denen dieses Jahr wieder hochkarätige Sportveranstaltungen stattfinden. So wird der „Naturpark Zittauer Gebirge – Das Outdoor Land“ vorgestellt, als auch auf dass unweit vom TÖPFERPARK statt findende spektakulärste Cross-Triathlon-Event-Deutschlands der O-See Challenge verwiesen.

Viel Spaß beim lesen – Ihr Gregor Illguth

 

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Naturpark – Umweltprämie

Naturpark - Umweltprämie
Naturpark – Umweltprämie

 

Ja Sie haben richtig gelesen – Umweltprämie. Ein Wort das zu beflügeln scheint und das auch uns zum nachdenken anregte.

 

Was können wir als junges Unternehmen zum Umwelt- / Naturschutz beitragen? Ein Unternehmen, das sich im Fachjargon zu den Erdnahreisezielen (Reisen mit dem Auto, Bahn, Krad, Bahn usw.) zählt und sich über jeden großen und kleinen Gast freut. Wir haben heiße Diskussionen geführt, Ideen entwickelt und wieder verworfen. Letztendlich haben wir uns für ein Fordern und Fördern entschieden. Denn unser und ihr Beitrag sollte ein wesentlicher Bestandteil dafür sein, die malerische Schönheit des Naturparks Zittauer Gebirge für Sie als Gäste und für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

 

Heraus kam die NUP (Naturpark – Umweltprämie), die die Reduzierung der Schadstoffbelastung im Naturpark Zittauer Gebirge zum Ziel hat. Auch wenn diese die Grenzwerte nicht großartig überschreitet, ist dies für uns ein Ansatzpunkt um aktiv am Umwelt- / Naturschutz mitzuarbeiten. So können wir den Anforderungen eines Naturparks entsprechen und beziehen den Gast / Urlauber mit ein, der letztendlich auch davon profitieren kann.

 

Die NUP gliedert sich in 3 Kategorien:

 

NUP 1 = 5 % Nachlass auf den Reisepreis

·          Sie reisen nachweislich mit einem PKW / Bus / Krad an, dass hinsichtlich seiner Schadstoffklasse mindestens die Anforderungen von Euro 4 – 98/69/EG – Stufe B erfüllt.

 

NUP 2 = 10 % Nachlass auf den Reisepreis

·          Sie reisen nachweislich mit einem PKW / Bus / Krad an, dass hinsichtlich seiner Schadstoffklasse mindestens die Anforderungen von Euro 4 – 98/69/EG – Stufe B erfüllt und nutzen vorrangig die eigenen bzw. bei uns gemieteten Fahrräder.

 

NUP 3 = 15 % Nachlass auf den Reisepreis

·          Sie reisen nachweislich mit öffentlichen Verkehrsmitteln an und nutzen die eigenen bzw. bei uns gemieteten Fahrräder.

·          Sie reisen nachweislich zu Fuß oder mit Ihrem Fahrrad an.

 

Die jeweilige Prämie gewähren wir allen Gästen des Töpferparks bei entsprechendem Nachweis nach Verfügbarkeit (freie Kapazitäten) und sie wird mit dem Reisepreis à Reise in den Töpferpark verrechnet.

 

Wir würden uns freuen, wenn unsere Idee Anklang und eventuelle Nachahmer findet (bitte bei uns vorher melden – danke). Und wenn es sich in unserem Bewusstsein einprägt, dass wir aktiv an diesem Thema arbeiten müssen …………… irgendwo stand einmal geschrieben:

 

„Zuerst stirbt der Wald und dann der Mensch“

 

Ihr Gregor Illguth

 

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Resturlaub aus 2008

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Der Gesetzgeber sagt laut Bundesurlaubsgesetz (§ 7 Abs. 3 Satz 1), dass der Urlaub im laufenden Kalenderjahr genommen werden muss. Aber Sie haben einen Anspruch auf Übertragung in das neue Jahr und mit riesigen Schritten naht der 31. März. Das ist der Stichtag, bis zu dem der Resturlaub aus dem Jahr 2008 genommen sein muss.

Und was mit 3 oder 5 Tagen Resturlaub machen? Unser Tipp – gehen Sie auf Dippl Dappl Tour durch das Zittauer Gebirge. Einfach mal raus aus dem Alltagstrott, entspannen und den schönsten östlichsten Teil Sachsen erleben.

Der Töpferpark ist ein idealer Ausgangspunkt um durch das winterliche Zittauer Gebirge zu wandern, dass Ihnen reizvolle Einblicke in die Landschaft mit lebendiger Umgebindearchitektur bietet. Sie können grenzenlos unsere Nachbarn in Polen und Tschechien mit Ski und Schlitten besuchen.

Oder gehen Sie auf Entdeckungstour durch die Jahrhunderte und lauschen Sie den Stadt(ver)führern von Zittau, Bautzen und Görlitz . Fahren mit dem Oldtimerexpress durch Görlitz mit anschließender Meridiantaufe und rauschen danach mit der Schmalspurbahn durch das Zittauer Gebirge.

Und denken Sie daran – 31.03.2009 ist der Stichtag.

Ihr Gregor Illguth

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 19. Februar 2009 in Mach mal Urlaub

 

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